









Eine Umkleidebank ist im Objektbetrieb selten nur zum Sitzen da. Sie gibt Halt beim Umziehen, bietet Ablage für Tasche und Schuhe und lässt sich mit Rückenlehne und Hakenleiste zu einer kompletten Garderobenbank erweitern. Ihre wandunabhängige Bauweise ist dabei ein Vorteil: Die Bank steht frei im Raum, teilt eine Umkleide in klare Bereiche und kommt ganz ohne Bohren aus. So werden Sitzplatz, Ablage und Garderobe zu einer Einheit auf wenig Fläche.
Die Bauform richtet sich nach dem Standort. Eine einseitige Bank steht an der Wand und wird von vorn genutzt. Frei im Raum spielen doppelseitige Umkleidebänke mit Sitzfläche auf beiden Seiten ihren Vorteil aus: doppelt so viele Sitzplätze auf gleicher Grundfläche, dazu eine klare Trennung zweier Umkleidebereiche. Modelle mit hoher Rückenwand und aufgesetzter Garderobenleiste verbinden Sitzen und Aufhängen in einem Möbel. Und wo es nur um eine kurze Sitzgelegenheit geht, etwa zum Wechseln der Schuhe, genügt eine kompakte Hockerbank ohne Rückenteil, die sich platzsparend unterschieben lässt.
Wie lang die Umkleidebank sein muss, hängt an der Zahl der Personen, die gleichzeitig sitzen. Als grobe Orientierung rechnet man 500 bis 600 mm Sitzbreite pro Person. Die Bänke gibt es in gestaffelten Längen von rund 1000 bis 2500 mm; für größere Umkleiden lassen sich mehrere zu einer durchgehenden Reihe kombinieren. Die Sitzhöhe liegt bei etwa 450 mm und damit im ergonomischen Bereich für Jugendliche und Erwachsene – wichtig in Schulen und Sportstätten mit täglicher Nutzung. Für ungewöhnliche Raummaße sind Sonderlängen auf Anfrage möglich.
Beim Sitzmaterial entscheidet der Raum. Kunststoffauflagen sind feuchtigkeitsresistent und lassen sich leicht abwischen und desinfizieren – die richtige Wahl für Nassbereiche wie Sport- und Schwimmhallen. Holzauflagen wirken wärmer und gehören eher in trockene Umkleiden und Sozialräume. In beiden Fällen verhindert eine Stahleinlage in der Auflage, dass die Sitzfläche bei Dauerbelastung durchbiegt, und allseitig abgerundete Profile senken das Verletzungsrisiko. Für den Boden lassen sich die Füße mit Gleitern ausstatten oder fest verankern – das hält die Bank an Ort und Stelle und beugt in öffentlichen Räumen dem Verrücken vor.
Wo Sitzen und Aufhängen zusammenkommen sollen, ist die Bank mit Rückenwand und Hakenleiste die kompakteste Wahl: Jacke und Tasche hängen direkt über dem Sitzplatz, eine optionale Schuhablage darunter hält den Boden frei. Und wo die Garderobe flexibel bleiben soll, ergänzt ein frei aufstellbarer Garderobenständer die Sitzbank.
Der Bedarf unterscheidet sich je nach Haus. In Sportvereinen und Sporthallen müssen die Bänke dem Andrang ganzer Mannschaften und feuchten Umkleiden standhalten. In Schulen und Kindergärten zählen robuste Ausführung und eine sichere, abgerundete Bauweise. In Behörden, Krankenhäusern und Industriebetrieben dienen sie als Personalumkleide, in Hotels und Bädern als Kundenumkleide. Für jeden dieser Fälle gibt es die passende Länge und Ausstattung – als Sitzbank für die Schule ebenso wie als robuste Umkleidebank für den Vereinssport.
Über die einzelne Umkleide hinaus lohnt der Blick aufs Ganze: Ein abgestimmtes Garderobensystem für das ganze Gebäude bringt Bänke, Wandgarderobe und Ständer in eine einheitliche Optik.
Produziert wird direkt ab Werk in Deutschland; versandkostenfrei geliefert wird nach Deutschland, Österreich, in die Niederlande und nach Luxemburg. Vereinen, Schulen und Behörden steht nach kurzer Prüfung der Rechnungskauf offen.